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Was vor der Budgetrunde zu Retail Media geklärt sein sollte

11. Mai 2026 · Lea Hofmann · Retail Media, Budget

Zwei Personen besprechen Budgetunterlagen in einem hellen Büro

In vielen Gesprächen mit Category- und Marketingteams fällt auf: Die Begeisterung für Retail Media ist groß, die Vorbereitung auf die Budgetrunde oft dünn. Es fehlt selten an Folien – es fehlt an Entscheidungen.

Erstens: Welches Ziel trägt das Budget wirklich? Reichweite im Sortiment, Abverkauf einer Linie oder Lernkurve auf einer neuen Handelsplattform sind unterschiedliche Aufträge. Wer sie vermischt, misst später am falschen Maßstab.

Zweitens: Welche Platzierungen sind überhaupt erreichbar? Nicht jedes Format ist für jede Kategorie sinnvoll. Sponsored Products, Onsite-Display und Offsite-Verlängerungen verlangen unterschiedliche Briefings an Kreativ und Category.

Drittens: Wer entscheidet im Haus – und wer beim Händler? Retail Media läuft über Schnittstellen. Wenn Freigaben, Content-Lieferung und Reporting-Verantwortung unklar bleiben, verzögert sich der Start trotz genehmigtem Budget.

Ein kurzes internes Briefing vor der Runde spart später Nachverhandlungen. Notieren Sie Ziel, Kategorie, Plattformen, Ausschlusskriterien und den Zeitraum, in dem Ergebnisse bewertet werden. Das ist unspektakulär – und genau deshalb wirksam.

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